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Rechtsanwältin Birgit Kaiser

Inkasso

Folgt man dem italienischen Ursprung des Wortes „Inkasso“, so steht der Begriff für „einkassieren.“ In diesem Sinne wird der Terminus heute immer noch verwendet: Unter ihm versteht man das Eintreiben von ausstehenden Forderungen. Durch eine schlechte Zahlungsmoral seiner Kunden kann selbst ein kerngesundes Unternehmen in Liquiditätsschwierigkeiten geraten, weswegen eine effektive und effiziente Forderungsbeitreibung Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Bestehen am Markt ist.

Firmen sollten sich bereits vor Geschäftsabschluss hinreichend gegen die Gefahren des Forderungsverlustes schützen. Hier können vorab Firmenauskünfte, Wirtschaftsauskünfte oder ein rechtsanwältliches Inkassobüro über die wirtschaftlichen Verhältnisse der Geschäftspartner sowie vertragliche Sicherheitsgarantien, etwa in Form von Bürgschaften, Abhilfe schaffen. Führen entsprechende Maßnahmen dennoch nicht zum Erfolg, ist es hauptsächlich ein gut organisiertes und fundiertes Mahn- und Vollstreckungswesen, welches größere Schwierigkeiten mit Außenständen vermeiden kann.

Zunächst empfiehlt es sich im Zuge des vorgerichtlichen Mahnverfahrens in Erfahrung zu bringen, aus welchen Gründen die ausstehenden Zahlungen nicht geleistet werden. Sofern die Forderung strittig ist (z.B. wegen Gegenforderungen, Mängelrügen etc.), kann gegebenenfalls im Vorfeld eine außergerichtliche Einigung herbeigeführt werden. Bei unstreitigen Forderungen, die lediglich aus wirtschaftlichen Gründen nicht ausgeglichen werden, empfiehlt sich das gerichtliche Mahnverfahren.

Das gerichtlichen Mahnverfahren

Im Wege des gerichtlichen Mahnverfahrens können Forderungen schneller und - durch geringe Gerichtskosten - kostengünstiger verwirklicht werden als im herkömmlichen Klageverfahren. Sofern der Mahnbescheidsantrag widerspruchslos und der nachfolgende Vollstreckungsbescheidsantrag einspruchslos bleiben, erhält der Gläubiger in kurzer Zeit einen Vollstreckungstitel mit dem er die Zwangsvollstreckung gegen den Schuldner betreiben kann.

Die Forderungseintreibung ist ein überaus heikles Gebiet. Auf der einen Seite sind Unternehmen darauf angewiesen, ihre Außenstände beizutreiben, um so ihr eigenes Überleben zu sichern. Andererseits aber können durch ein zu straffes Vorgehen auch bisher gute Kunden verprellt werden, die womöglich nur vorübergehend in Zahlungsschwierigkeiten geraten sind. Für diese Abwägung ist Sorgfalt und Achtung geboten. Frau Rechtsanwältin Birgit Kaiser aus Karlsruhe verfügt sowohl über die notwendigen rechtlichen Kenntnisse als auch über ausreichende Erfahrung im Bereich des Inkasso und ist damit eine ideale Anlaufstelle für Probleme rund um dieses Thema.

Anwaltskanzlei Birgit Kaiser
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